Mechatroniker:in

In der Pharmaherstellung hautnah dabei 

Als Mechatroniker hast du wesentlichen Anteil daran, dass die Maschinen und Anlagen im Herstellungsprozess von Medikamenten reibungslos funktionieren und wo nötig, repariert werden. Wer sich für eine Kombination aus Mechanik, Elektrotechnik und Informatik interessiert, ist hier genau richtig.  

Das Interview

Im Prinzip ist Mechatroniker so ein bisschen ein  doppelter Beruf. Also man macht einerseits Mechanik als auch Elektrotechnik.

Also ich habe 2021 ein Praktikum hier gemacht von der Schule aus. Was ich besonders gut fand, dass man so viele verschiedene Sachen macht – eben weil es ein zweigeteilter Beruf ist. Das heißt, ich durfte im Praktikum etwas aus Metall fertigen und auch etwas mit Elektrotechnik machen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich nach dem Abi  dann hier beworben habe.

Ich finde das ganz cool, weil Pfizer ein Pharmaunternehmen ist. Das heißt, man ist für die Herstellung von Medikamenten zuständig und kann so auch Leuten helfen. Und das finde ich eigentlich auch ganz schön, dass es einen Sinn ergibt, warum man das dann macht.

Wir haben die erste elektronische Schaltung selber geplant, entworfen und auch Berechnungen dazu durchgeführt, aufgebaut und geprüft. Und wenn man dann aufs Knöpfchen drückt und alles so funktioniert, wie man das wollte - das war einfach ein schöner Moment.

Ich finde das Coole an Informatik ist: Man kann mit Elektrik  was aufbauen oder was programmieren und das wird dann visuell auch ins echte Leben  weitergeführt. Und man sieht direkt, was passiert.  Und das ist eigentlich das Coole daran.

Pharma ist für mich auf jeden Fall Innovation.

Mein Lieblingsgerät ist die Fräsmaschine, da sie sehr viele mechanische Möglichkeiten bietet. Man kann fast alles auf ihr fertigen. Ich könnte am liebsten den ganzen Tag an ihr arbeiten, und es würde mir nicht langweilig werden.

Berufsbild: Mechatroniker:in

Du baust, installierst und wartest komplexe Maschinen und Anlagen. Dabei verbindest du mechanische, elektronische und digitale Komponenten, analysierst Störungen und sorgst dafür, dass Systeme zuverlässig funktionieren. Du erfüllst damit unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines genau regulierten Prozesses – denn die Maschinen in der Arzneimittelproduktion müssen stets fehlerfrei funktionieren.  

Wer sich für Mechanik, Elektrotechnik und Informatik begeistern kann, ist hier an der richtigen Stelle. Viele Maschinen laufen heutzutage automatisch. Ein Verständnis für mechanische Abläufe sowie Strom und Sensoren sind eine gute Grundlage für den Beruf. Wer gern montiert und baut, ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Zuverlässigkeit und Genauigkeit sind wichtig, weil man sich darauf verlassen muss, dass die Anlagen wirklich sicher laufen.  

Du arbeitest in einer innovativen Branche mit vielen Hightech-Maschinen. Zugleich bist du ein wichtiges Standbein für den reibungslosen Ablauf im Herstellungsprozess und trägst eine wichtige Verantwortung dafür, dass Medikamente bis zu den Patient:innen kommen.

Die Produktionsbereiche in der Pharmaindustrie unterliegen strengen Vorschriften und hygienischen Regeln. Es gibt daher auch viele Anforderungen, was Arbeitskleidung und Styling betrifft. Als Mechatroniker bist du vor allem im Blaumann unterwegs.  

Ausbildungsberufe in der Pharmaindustrie

Ob im Labor, in der Produktion oder an der Schnittstelle zur Digitalisierung: Die Pharmaindustrie bietet vielfältige Ausbildungsberufe mit Perspektive. Wer hier einsteigt, arbeitet an innovativen Therapien mit – und gestaltet aktiv die Medizin von morgen. Welche Wege es gibt und was die Ausbildung besonders macht, zeigen wir hier.